Stellungnahme zu den Vorkommnissen in Rom am 03.11.2011

Auch wir Tigers waren mit ca. 30 Personen in Rom (mit dem Car). Als die Petarde explodierte, war bereits der ganze Gästesektor mit Rauch bedeckt. Man konnte absolut nichts sehen. Siehe Video unten. Ich stand aber unmittelbar daneben und konzentrierte mich mit der Kamera auf das Spielfeld wo die Mannschaft einlief. Die Detonation war so heftig, dass ich heute noch nicht wieder 100% auf meinem rechten Ohr hören kann. Später wurden wir noch aufgefordert die Finger zu suchen (was aber aussichtslos war).
Wie blöd, wie idiotisch blöd muss man sein nichts aus den vergangenen Vorkommnissen gelernt zu haben. Es sind so wenige, so eine geringe Anzahl an unbelehrbaren „Fans“, besser gesagt unbrauchbaren Idioten die immer und immer wieder den Fussball und seine richtigen Fans in den Dreck ziehen müssen.
Was sind die Konsequenzen:
Verbote, mehr Barrikaden vor den Fankurven, strengere Kontrollen, keine Tickets für Auslandspiele usw. und das wegen ein paar wenigen Chaoten muss der ganze Rest leiden.
Ich finde es Wahnsinn wenn so viele gute Fans massiv bestraft werden und das ausbaden müssen wo eine Handvoll nicht zu brauchende Individuen veranstaltet haben.
Wir Tigers haben die Reise nach Lissabon schon  vor längerem geplant und reserviert und stehen jetzt ohne Tickets da.
Bei den Tigers läuft das so. Keiner  wird einfach so aufgenommen. Wer einen Tigersschal tragen will, muss zuerst mal verschiedene Spiele mit uns besucht haben und zeigen, dass er sich an die Vorschriften hält und sie auch befolgt. Wer nur einmal aus der Reihe tanzt wird sofort aus unserem Fanclub ausgeschlossen und würde bei einem schlimmeren Vergehen auch dem FCZ und der Polizei gemeldet. Ist bis jetzt aber noch nie vorgekommen! Wir Tigers verurteilen jegliches Fehlverhalten und Gewalt aufs schärfste.
Was kann man dagegen unternehmen:
Es gibt normalerweise in jeder Gruppierung einen Präsidenten, der unter seinen Mitgliedern durchgreifen muss. Ansonsten bin ich der Meinung, wenn das nicht funktioniert, dass die ganze Gruppierung ausgeschlossen wird. Klar, auch das ist nicht leicht aber immer noch besser als Gruppierungen oder Fanclubs, die sich benehmen, zu bestrafen.

Manuel Schmid
Präsident FCZ Tigers Fanclub